Strahlenschutz
Strahlenschutz in Gebäuden
Der vorbeugende Schutz vor technisch erzeugter Strahlung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gerade die Tatsache, dass Gefährdungspotentiale und Risiken für den Menschen noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht sind, führt zu Unsicherheit und ist gleichzeitig Anlass für die Entwicklung von Schutzmaßnahmen.
Der Strahlenschutz in Gebäuden dient i.d.R. dem Schutz vor elektromagnetischen Wellen oder gar dem Schutz vor radioaktiver Strahlung.
Elektromagnetische Strahlung
Die elektromagnetischen Felder werden anhand ihrer Frequenz, Feldstärke und Signalform in eine Reihe von Haupt- und Unterbereichen eingeteilt. Von besonderer Relevanz ist dabei der Bereich von etwa 10 kHz bis ca. 300 GHz, da er u.a. die Betriebsfrequenzen von Rundfunk, Fernsehen, Mobilfunk und Radar umfasst.
Untersuchungen von Prof. Dr.-Ing. Pauli für Kalksandsteine der RDK 1,8 mit d = 24 cm ergeben selbst im Frequenzbereich von 200 bis 800 MHz eine Schirmdämpfung von 38 bis 60 %. Je höher die Schirmdämpfung ist, desto höher ist die Schutzwirkung. KS-Thermohaut (Kalksandstein mit WDVS) verhält sich i.d.R. günstiger, da durch Verwendung von elektromagnetisch verträglichem (EMV) Armierungsgewebe im Außenputz der KSThermohaut die Schirmdämpfung auf bis zu 99 % erhöht wird.
Der vorbeugende Schutz vor technisch erzeugter Strahlung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gerade die Tatsache, dass Gefährdungspotentiale und Risiken für den Menschen noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht sind, führt zu Unsicherheit und ist gleichzeitig Anlass für die Entwicklung von Schutzmaßnahmen.
Der Strahlenschutz in Gebäuden dient i.d.R. dem Schutz vor elektromagnetischen Wellen oder gar dem Schutz vor radioaktiver Strahlung.
Elektromagnetische Strahlung
Die elektromagnetischen Felder werden anhand ihrer Frequenz, Feldstärke und Signalform in eine Reihe von Haupt- und Unterbereichen eingeteilt. Von besonderer Relevanz ist dabei der Bereich von etwa 10 kHz bis ca. 300 GHz, da er u.a. die Betriebsfrequenzen von Rundfunk, Fernsehen, Mobilfunk und Radar umfasst.
Untersuchungen von Prof. Dr.-Ing. Pauli für Kalksandsteine der RDK 1,8 mit d = 24 cm ergeben selbst im Frequenzbereich von 200 bis 800 MHz eine Schirmdämpfung von 38 bis 60 %. Je höher die Schirmdämpfung ist, desto höher ist die Schutzwirkung. KS-Thermohaut (Kalksandstein mit WDVS) verhält sich i.d.R. günstiger, da durch Verwendung von elektromagnetisch verträglichem (EMV) Armierungsgewebe im Außenputz der KSThermohaut die Schirmdämpfung auf bis zu 99 % erhöht wird.
Radioaktive Strahlung
Die erforderliche Dicke wird nach Gleichung (1) der DIN 6812 ermittelt. Eventuell vorhandene Bausubstanz darf bei der Bestimmung der Abschirmung berücksichtigt werden. Die äquivalente Bleischichtdicke ist abhängig von der Rohdichte und Dicke des Baustoffs sowie der maximalen Röhrenspannung.
Der Schutz vor radioaktiver Strahlung ist besonders im Bereich der Medizintechnik relevant. Für den baulichen Strahlenschutz ist die DIN 6812 zu beachten. Die Bemessung der erforderlichen Abschirmung (Bleischichtdicke) erfolgt in Abhängigkeit von der Nutzstrahlung, der Kategorie des Raumes sowie dem Abstand zwischen Brennfleck und zu schützendem Aufenthaltsraum je nach Geräteleistung.
Die abschirmende Wirkung anderer Stoffe als Blei wird als äquivalente Bleischichtdicke angegeben. Die äquivalente Bleischichtdicke sagt aus, wie dick eine Schutzschicht aus einem anderem Baustoff, z.B. aus Kalksandstein, sein muss, um die gleiche Abschirmwirkung zu erzielen.
Die äquivalente Bleischichtdicke ist am homogenen Querschnitt zu ermitteln. Werden Lochsteine verwendet, so ist die Wanddicke an der ungünstigsten Stelle maßgebend. Der Einsatz von KS-Vollsteinen ist deshalb grundsätzlich zu empfehlen. Da Vollsteine nach DIN V 106 einen Lochanteil von bis zu 15 % der Lagerfl äche aufweisen dürfen, wird empfohlen, das Lochbild konkret festzulegen. Eventuelle Grifftaschen und Dollenlöcher sind zu verfüllen, Stoßfugen zu vermörteln.Die erforderliche Dicke wird nach Gleichung (1) der DIN 6812 ermittelt. Eventuell vorhandene Bausubstanz darf bei der Bestimmung der Abschirmung berücksichtigt werden. Die äquivalente Bleischichtdicke ist abhängig von der Rohdichte und Dicke des Baustoffs sowie der maximalen Röhrenspannung.